Personalentwicklung – News to Use
Nr. 31 – Juli 2003
1 Mythos "Konstruktive Kritik"
2 Pressearbeit – leicht(er) gemacht
3 Basel II: Das Schreckgespenst spukt im Unternehmen
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben
4 Dreiecksbeziehung – jeder gewinnt
Königsdisziplin der Personaldienstleistungen: Zeitarbeit
5 Verantwortung setzt Freiheit voraus!
6 Leben und Arbeit
7 Hurra, wir lassen uns was programmieren
8 Der schwierige Weg zum USP
9 Ich bin nicht verantwortlich! ... oder doch?
10 Glaubenssysteme und wie man mit ihnen umgeht
11 Der Krankheits-"Knigge"
12 Gastbeitrag: Die Leichtigkeit des Schreibens
1.  Mythos "Konstruktive Kritik"
 
Motiviert Kritik zum Lernen?
Was veranlasst bei Ihnen den Wunsch nach "konstruktiver" Kritik?
Was motiviert und berechtigt Sie andere Menschen "konstruktiv" zu kritisieren?
Was ist bei konstruktiver Kritik zu beachten?
 
In unserer modernen Gesellschaft gibt es die weitverbreitete Idee, dass Kritik gut sei und beim Lernen helfe. Begeben wir uns auf die Spur dieses Mythos und betrachten wir ihn näher unter dem Gesichtspunkt der Sinnhaftigkeit.
 
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Dieter VogelE-Mail an Dieter Vogel
 
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2.  Pressearbeit – leicht(er) gemacht
 
Was muss man tun, damit eine Presse-Mitteilung von Journalisten zur Kenntnis genommen bzw. gelesen wird, um überhaupt eine Chance auf Abdruck zu finden?
 
In vielen Unternehmen besteht manchmal ein ausgeprägter Hang, sich in (sehr interessanten) Details zu vertiefen, aber dabei die Zielgruppe, den thematisch vielleicht weniger geschulten Journalisten, aus dem Auge zu verlieren.
 
Was in eine gute Presse-Mitteilung gehört und was nicht, finden Sie in unserem heutigen Beitrag.
 
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Andrea DrescherE-Mail an Andrea Drescher
 
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3.  Basel II: Das Schreckgespenst spukt im Unternehmen
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben
 
Huh, da kracht es im Gebälk, in unseren Gehirnganglien geistert nun das Gespenst von BASEL II herum und viele Fragen:
Wie finanziere ich in Zukunft?
Wie muss ich kommunizieren?
Was soll ich tun um meine Liquidität aufrechtzuerhalten?
 
Kennen Sie die Risiken aber auch Chancen, die Basel II Ihrem Unternehmen bietet?
 
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Brunhilde SchramE-Mail an Brunhilde Schram
 
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4.  Dreiecksbeziehung – jeder gewinnt
Königsdisziplin der Personaldienstleistungen: Zeitarbeit
 
Auszug aus der Zeitung "TRAINING", Magazin für Bildung und Personalwesen, vom 04.07.2003
 
Nicht nur bei Hilfstätigkeiten, sondern auch bei den Angestellten nimmt die Zeitarbeit ständig zu. Diese Arbeitsform gilt als zukunftsträchtig und ist in Zeiten des Sparens für alle Beteiligten wirtschaftlich interessant. Wo die Vorteile liegen recherchierte Mag. Peter F. Dorn bei Überlasser, Beschäftiger und Arbeitnehmer.
 
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Manuela WernyE-Mail an Manuela Werny
 
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5.  Verantwortung setzt Freiheit voraus!
 
Daher muss sie aktiv übergeben und bewusst übernommen werden. Aber wie?
 
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Gerda BindoniE-Mail an Gerda Bindoni
 
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6.  Leben und Arbeit
 
Ihr Beruf bzw. Ihre Arbeit ist ein wesentlicher Aspekt Ihres Daseins. Meist definieren wir auch einen Großteil unseres Selbstverständnisses und unsere Vorstellungen vom Sinn des Lebens über die Arbeit. Es ist eine ungeheure Verschwendung von Lebensenergie und Lebensfreude, wenn Sie einen Beruf ausüben, der Ihnen keinen Spaß macht, der Sie nicht ausfüllt und der nicht Ihre ganz persönliche Vision vom "guten Leben" wenigstens ein Stück weit
verkörpert.
 
Da das Pensionssystem in Zukunft nicht mehr so funktionieren wird, wie wir es kennen, werden wir wahrscheinlich bis ins hohe Alter hinein einer Tätigkeit nachgehen müssen, um unseren Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Das kann aber nur funktionieren, wenn wir einen Beruf haben, der unseren Talenten und Interessen entspricht. Es lohnt sich also, sich einige Gedanken über unser Verhältnis zur Arbeit zu machen mit dem Ziel, das Lebensglück nicht nur in der Freizeit und im Privatleben, sondern auch in und mit der Arbeit zu finden.
 
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Eva LaspasE-Mail an Eva Laspas
 
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7.  Hurra, wir lassen uns was programmieren
 
Verschieben Sie die Freude auf später. Ihr EDV-Projekt wird Sie mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit enttäuschen und zwar länger als Ihnen lieb ist. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Programmierer, in die Sie so viel Vertrauen gesetzt haben, länger brauchen, mehr Geld wollen und weniger abliefern, als Sie sich vorgestellt haben. Der Weg von Ihrem Problem zu Ihrer Lösung führt durch unvertrautes Gebiet und ist belagert von TechnikerInnen, die unverständliche Sprachen sprechen, und von Hosianna-PredigerInnen, die ungeahnte Paradiese verheißen.
 
Dieser Artikel zeigt Ihnen anhand praxiserprobter Regeln und Vorgangsweisen, wie Sie auch als Nicht-TechnikerIn ein EDV-Projekt erfolgreich abwickeln können.
 
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Bernd MaierhoferE-Mail an Bernd Maierhofer
 
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8.  Der schwierige Weg zum USP
 
Viele Unternehmen finden es schwer, ein Alleinstellungsmerkmal
herauszuarbeiten und erfolgreich zu kommunizieren. Die Hauptursache dabei ist oft die Vielfalt an Produkten und Leistungen, die es schwer macht, auf einen gemeinsam gültigen Punkt zu kommen. Ich habe ein paar Anregungen parat, wie Sie durch systematisches Destillieren zu klaren USPs kommen und vermeiden, sich zu verzetteln.
 
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Peter KemptnerE-Mail an Peter Kemptner
 
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9.  Ich bin nicht verantwortlich! ... oder doch?
 
Ist ein Mit-Arbeiter auch ein Mit-Verantwortlicher? Wenn ja: wofür? Und sieht er das auch so? Reinhard Sprenger zitiert in seinem Buch "Das Prinzip Selbstverantwortung" eine Geschichte, die sehr schön verdeutlicht, was bei Nicht-verantwortlich-sein passieren kann.
 
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Gerhard KaplE-Mail an Gerhard Kapl
 
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10.  Glaubenssysteme und wie man mit ihnen umgeht
 
NUR für Beraterkollegen, NICHT für Kunden und potenzielle Kunden (ist viel zu böse für Kunden ...)

Wir sind ja nur einen Schritt von einer magischen Weltsicht entfernt, und damit nicht weit von den Stammeskulturen. Wir glauben an Rituale, Amulette und Beschwörungen, an eine höhere Macht und deren Paladine und an die Vorsehung (sowie an Wienerschnitzel und Sachertorte).
 
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Susanne WiegeleE-Mail an Susanne Wiegele
 
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11.  Der Krankheits-"Knigge"
 
3 Regeln für den Umgang mit Menschen, die an chronischen Schmerzen oder Krankheiten leiden.
 
1. Kommunizieren Sie mit Ihrem Gesprächspartner im Hier und Jetzt. Zeigen Sie Verständnis und Mitgefühl und fragen Sie, ob Sie hier und jetzt etwas für sie/ihn tun können. Spielen Sie bitte NICHT den heimlichen "Positiv-Therapeuten", indem Sie
fragen, ob die Schmerzen schon mal leichter waren, oder manchmal weniger bewusst sind oder wie lange Ihr Partner sie noch haben möchte etc.
 
2. Akzeptieren Sie, dass Ihr Gegenüber krank ist oder Schmerzen hat, auch wenn Ihnen das (als wertvolles Mitglied unserer Fit&Fun-Gesellschaft) sehr unangenehm ist. Vermeiden Sie bitte alle Aussagen, die die Schuldgefühle der/des Kranken unnötig verstärken. "Das hast Du Dir unbewusst durch unreine Gedanken selbst herbeigewüscht" klingt zwar gut im NewAge-Trend, ist aber
letztlich lieblos und dumm.
 
3. FRAGEN Sie bitte Ihren Gesprächspartner, ob er/sie Bedarf an den Adressen Ihres Lieblinsarztes oder Lieblingswunderheilers hat. Oder ob er/sie Bedarf an guten Ratschlägen über Bewegung, Ernährung, Entspannung oder geistigen Beistand hat. Vermeiden Sie es unbedingt, in guter Absicht jemanden mit ungebetenen Ratschlägen zu "schlagen".
 
Warum diese Regeln?
 
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Judith Kirchmayr-KrecziE-Mail an Judith Kirchmayr-Kreczi
 
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Gastbeitrag:
12.  Die Leichtigkeit des Schreibens
 
Kürzlich flatterte ein Pressebericht auf meinen Schreibtisch mit der Überschrift "Software für verständlichere Geschäftsberichte" – eine Software, die ähnlich wie die Rechtschreibprüfung im PC funktioniert. Verständliche Geschäftsberichte? Ich bin beeindruckt ...
 
Mehr darüber, was beim effektiven Schreiben wirklich wichtig ist, erfahren Sie bei der Autorin

Daniela PucherE-Mail an Daniela Pucher
 
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